Thunfest 2009 - Fotos

September 16th, 2009 von pleroma

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Thunfest 2009 (post scriptum)

August 12th, 2009 von pleroma

Danke an alle, die da waren! Speziellen Dank geht an Ersatzgitarrist David “Lugi” Luginbühl fürs Einspringen! Super Job gemacht, man! - Marco und Reto sprachen vor dem Konzert mit Ko:L von trespass.ch –> Klick auf Link:

http://www.trespass.ch/Web/de/Bands_A-Z/P/Pleroma/Pleroma_haben_sich_gefunden.htm

 

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Pleroma am Thunfest 2009

Juli 3rd, 2009 von pleroma

Wir spielen um 19.00 Uhr in der Berntorgasse. Don’t miss it!

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Geschriebenes 5

Juni 23rd, 2009 von luca

Er ist durch den Regen gerannt, hat die Wüste durchquert, Meere besiegt, mit Bären gekämpft. Er hat die endlose Leere sibirschen Landschaften in seiner Seele gespürt. Hat die Stille, die menschenlose Ruhe mit Liebe verglichen. In den isländischen Weiten hat er sich verloren und doch so geborgen gefühlt. Alaska und Nordkanada, Argentinien und Grönland. Am Rande der Zivilisation. Nach aussen gedrängt und doch so mitten im Leben. In seinem Herzen die paar Menschen, die er liebte. - Das war der Mittelpunkt seiner Welt. Im Auge des Orkans.

 

Der Mensch, das gefährlichste und ignoranteste Tier. - Je weiter er gekommen ist, um so mehr bekräftigte sich diese Meinung.

Wie viele hat er kommen und gehen gesehen?

Wie viele hatten ihn nur gestreift und bei jeder Berührung ein Teil seiner Kraft geraubt?

Wie viele waren weder brav noch böse, weder intelligent noch naiv, weder liebenswürdig noch hassenswert… einfach nur dumm.

Der Mensch gibt nur etwas, wenn er sicher sein kann, das Doppelte zurückzubekommen. Nicht alle, aber viele…

 

In seinem Kopf hörte er immer wieder die gleichen Worte:

 

sie hören dich nicht

sie sehen dich nicht

sie bemerken dich nicht

 

Ja, dachte er sich, und dann kommen sie alle schwarz gekleidet zu deiner Beerdigung.

 

Im Auge des Orkans ist es ruhig und still.

 

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Luca im Studio

Juni 9th, 2009 von pleroma

So, jetzt bin ich an der Reihe mit Aufnehmen. Ich befinde mich zur Zeit im Studio in Latterbach und bereite mich auf die Recordings vor. Mmmm, wenn ich also hier im Studio sitze, muss das heissen, dass Marco und Claude unglaublicherweise die Gitarren fertig aufgenommen haben! Wahnsinn, wer hätte das gedacht :-) Spass bei Seite, Claude und Marco haben einen super Job gemacht und mir wirklich die bestmöglichste Grundlage geliefert um die Texte einzusingen. Aber nicht nur die Gitarristen, sondern auch Thies und Reto haben das Beste aus ihren Instrumenten gezaubert. So wie TJ sagt, bis jetzt sind wir noch keinen Kompromiss eingegangen… Nun hoffe ich, dass dies auch während den Gesangsaufnahmen so bleiben mag. Ich bin aber wirklich guten Mutes. Denn die Songs sitzen sehr gut und ich fühle sie richtig. Ich muss zugestehen, dass ich dieses Gefühl beim ersten Album nicht so hatte. Klar, es war cool und es hat Spass gemacht das erste eigene Album aufzunehmen und zu veröffentlichen. Jedoch ist es dieses mal anders. Ich fühle die Songs viel mehr. Als hätte man die Noten massgeschneidert eingekauft. Genau dieses Gefühl, dass ich beim Songwriting hatte, damals als ich die Songs nur mit akustischer Gitarre und Gesang komponiert habe, genau dieses Gefühl habe ich auch jetzt, wo die Songs komplett mit Band und Produzent arrangiert und produziert werden. Es ist schön zu sehen, dass die  Band es genau so sieht und wir sind alle überaus glücklich und vor allem stolz auf das Material. Wie gesagt, es sind nicht meine Songs, sondern die Songs der Band. Jeder hat seinen Teil beigetragen. Natürlich hat auch Produzent TJ Gyger eine wichtige Rolle gespielt. Er hat eigentlich den ganzen Prozess ins Rollen gebracht und bis jetzt einen super Job geleistet. – Ich will damit nur sagen, dass es sich einfach richtig anfühlt. Die Entscheidungen, welche wir im Verlaufe der letzten Monate und wahrscheinlich auch Jahre getroffen haben, scheinen langsam aber sicher Früchte zu tragen. So muss es sein, wir blicken nach vorne…

 

Heute ist der Song “Feel My Anger” an der Reihe. Ein italienischer Song mit englischem Titel. Das ganze Album basiert textlich auf folgendes Prinzip, nämlich: Hauptsprache italienisch mit wenigen englischen Textpassagen (Songtitel sind zum Teil in englisch, zum Teil italienisch).

“Feel My Anger” ist ein einfacher Song was den Text betrifft. Simpel und verständlich, so wie es eben ist, wenn man wütend ist. Und ihr wisst ja, es gibt immer genügend Gründe wütend zu sein. Dies hat natürlich noch einen positiven Nebeneffekt. Nämlich, dass man nie lethargisch und abgestumpft vor sich hin lebt! Klar, manchmal ist es relativ anstrengend  den Kurs zu halten, denn die Trägheit scheint einem förmlich in den Schoss fallen zu wollen. Und da macht es durchaus Sinn einen Song wie “Feel My Anger” zu haben, der mir den Weg zurück zeigt. Zurück auf die richtige Strasse, in die richtige Richtung.

Vor zwei Tagen habe ich “Speedball” eingesungen. Die Grundstimmung des Songs gefällt mir sehr gut. Marco hat eingängige, langsame Gitarrenparts eingespielt, welche den Gesang perfekt unterstützen. Robert Smith von den Cure wäre stolz auf diese melancholischen Klänge :-) Inhaltlich geht es um einen verwirrten Geist. TJ meint es sei ein Drogensong. Aber eben, so unterschiedlich können Meinungen sein, hehe.

 

Gut, weiter im Text. “Hope & Honey” habe ich auch schon eingesungen und das nächste Lied wird “Una Questione Di Dignità” sein.

“Hope & Honey” ist ein sehr innovativer Song. Ich freue mich auf die fertige Version! – “Una Questione di Dignità” ist wahrscheinlich der beste Song, den mir jemals gelungen ist. Bin gespannt, was die Leute davon halten werden…

 

Und so vergehen die Stunden, die Tage, die Wochen… Zur Zeit bin ich besonders glücklich, einerseits weil es wirklich gut läuft mit den Songs und andererseits weil wir bald schon wieder auf der Bühne stehen werden. Infos dazu folgen.

 

Also liebe Leute, ich melde mich bald wieder aus dem Studio. Und auch Claude will noch einen Abschlussbericht über die Gitarrenaufnahmen veröffentlichen. Mal schauen ob er’s schafft.

 

Bis bald, Luca

 

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Gitarren Recording mit Slädu

Mai 8th, 2009 von pleroma

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April 23rd, 2009 von luca

Baue ein Raumschiff und verlasse die Erde. Fliege weiter, einfach weiter ohne zurückzuschauen. Erreiche den Mond, mach einen kleinen Halt, kontrolliere ob du die amerikanische Flagge tatsächlich sehen kannst… und dann steige zurück ins Raumschiff und folge deinen Weg. Einfach weiter. Durchfliege fremde Galaxien, umkreise neue Monde, bewundere die Milchstrasse…

 

Wenn du das Gefühl hast, weit genug gekommen zu sein. Wenn du glaubst, in unbekannte Weiten eingedrungen zu sein. Wenn du denkst, dich von weltlichen Perspektiven gelöst zu haben…

dann halte dein Raumschiff an, drehe dich um und versuche die Erde zu orten. Kannst du sie sehen? Ein kleiner, unbedeutender, blauer Punkt mitten im Universum. Siehst du sie? Tatsächlich?

 

Wie fühlt es sich an? Wie beurteilst Du die Wertvorstellungen der Menschen von dort oben? Welche Tiefe besitzt eine politische Ideologie, eine religiöse Weltanschauung, ein Gebet? Welche Bedeutung weisen unsere Probleme, Sorgen, Wünsche, Illusionen, Ängste auf? Welche Relevanz hat ein Menschenleben? Wie schwer ist die Liebe?

 

Und jetzt sage mir: Wie lange dauert es, bis erste atheistische Gedanken durch deinen Kopf schiessen?

 

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Gitarren Recording Part 1

April 16th, 2009 von pleroma

So, ein paar Wochen ist es nun schon her, dass Reto seinen Part mit dem Bass eingespielt hat.

Die A-Gitarren, Synths, Keyboards und Streicher-Parts sind auch im Kasten. Dann hat das ganze ein wenig gestockt. Mal war der Produzent nicht im Land, dann war ich eine Woche im Urlaub, ein bisschen Sonne tanken, bevor wir uns für ein paar Wochen in den Keller verschanzen um das Beste aus unseren Gitarren raus zu kitzeln. Aber jetzt geht’s los. Claude und ich werden die Gitarren in unserem Band-Raum einspielen. Wir haben den Keller dafür ein wenig umgebaut. Das heisst, wir haben eine schalldichte Kiste gebastelt um die Boxen reinzustellen. Hard- und Software, Umwandler, Preamps und Monitore hat T.J. zur Verfügung gestellt. Und was das geilste ist: Wir konnten „Slädu“ Perica für uns gewinnen! Wir haben mit ihm zusammen bereits an den Sounds getüftelt. Das heisst die Mikrofone positioniert, die Amps gestreichelt, bis sie den Sound rausgespritzt haben und nun während den Aufnahmen rausspritzen werden, der für das Album passt. Das ging natürlich nicht in einem halben Tag, nein! Einen ganzen Tag ging nur schon drauf, um die Mikrofone an die Boxen zu platzieren, und den sogenannten „sweet spot“ zu finden. An dieser Stelle nehmen die Mikrofone dann nur die Frequenzen auf, die wir auf dem Album wollen. Das heisst: Mikrofon an die Membran stellen. Gitarre nehmen, spielen. Klingt scheisse. Mikrofon einen Millimeter verschieben. Gitarre nehmen, spielen. Klingt scheisse. Mikrofon einen weiteren Millimeter verschieben. Gitarre nehmen, spielen. Klingt ein bisschen weniger scheisse, aber trotzdem noch scheisse. Gut. Gitarre ablegen. Mikrofon noch einen weiteren Millimeter verschieben. Gitarre nehmen, spielen… Ihr versteht worauf ich hinaus will! Nach einem mühsamen hin und her, war der sweet spot gefunden… Beim ersten Mikrofon! Aber da muss noch ein zweites her! Ok, gleiches Spiel noch mal!!

Die Mikrofone haben ihren Platz gefunden. Nun mussten noch die Amps eingestellt werden. Das ging dann wesentlich schneller, da wir unsere Amps ja bereits kennen und schon eingestellt haben. Trotzdem wurde noch rumgeschraubt. Das war Tag 1. In den folgenden Tagen haben wir begonnen, ein paar Takes einzuspielen. Nach mehrmaligem hören der aufgenommenen Spuren, haben wir mit Slädu entschieden, die Sounds nochmals zu ändern. An den Amps wurde nochmals rumgeschraubt und die richtigen Gitarren ausgewählt.

Nun sind wir endlich zufrieden und haben begonnen, das Baby mit unseren Gitarren zu füttern. Wir werden Song für Song einspielen, bis das Ding im Kasten ist. Slädu wird uns während den Aufnahmen immer wieder zu Seite stehen und uns coachen. Da sind wir natürlich besonders stolz drauf!

 

In diesem Sinne: Bis bald aus der Front!

 

Marco

 

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Geschriebenes 3

März 18th, 2009 von luca

sie sind von den Wolken hinab gestiegen

dort, wo der Regen nicht mehr fällt

wo die Sonnenstrahlen

die Stille eines Gedankens erhellen

genau so möchte ich sterben… schweigend

 

sie sind von weit weg eingetroffen

Meere, die in Flüsse münden

Wunden, die an der Dunkelheit heilen

angelangt um uns nie wieder zu verlassen

genau so möchte ich aufwachen… glücklich

 

sie haben bewegungslos zugeschaut

wie der Schnee die Grenzen verwischt

und die Träume in blaue Flecken enden

wo der Verstand ein rahmenloses Bild ist

genau dort möchte ich einschlafen… hoffend

 

sie sind mit dem Regen gekommen

schwebend, mit dem Gesicht nach unten

mit den Algen in der Lunge

und die Haifische an der Leine

genau so möchte ich ertrinken… lächelnd

  

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Geschriebenes 2

März 4th, 2009 von luca

das ist die Wahrheit aus meinen Venen

du weisst, ich denke mehr als ich sagen kann

in einer stillen Revolution sind die Worte zerbrechlich

als würden wir durch den Regen sprechen

 

ich bin ein kleiner Junge mit einer Handgranate

zerstochene Arme und blutende Hände

mechanisch militärische Fliegen injizieren Hoffnung und Heroin

wo hast du dein rotes Kleid verloren?

 

manchmal möchte ich dich lieben bis der Film zu ende ist

 

der Regen brennt auf meiner Haut

wo die Blumen sterben und die Bäume bluten

werde ich auf dich warten

 

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